Ca-Zn-Stabilisatoren werden zunehmend in allen Arten von PVC-Kunststoffprodukten, einschließlich transparenter Produkte, eingesetzt und von der amerikanischen SGS und der RoHS-Verordnung der Europäischen Union als umweltfreundliche, ungiftige, sichere und hygienische Kunststoffzusätze anerkannt, da sie kein Blei, Chrom, Arsen oder Phthalate enthalten.
Sie basieren typischerweise auf Zinkstearat und Calciumstearat, ergänzt durch einige zusätzliche Wärmestabilisatoren wie Polyalkoholester, -diketone, Phosphitester usw. sowie Antioxidantien, Schmiermittel, Talk oder Zeolithe und werden entsprechend formuliert. Je nach Farbe und Verarbeitungstechniken der PVC-Kunststoffprodukte werden unterschiedliche Metallgehalte verwendet, wie z. B. hochzinkig, niedrigzinkig, reine Zinkkombinationen und verschiedene Schmiermittelkombinationen.
Vorteile:
- Ungiftig und umweltfreundlich
- Hohe Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu Bleistabilisatoren
- Geringere Dichte, wodurch ein höherer Füllstoffanteil möglich ist
- Starke Schmierwirkung
- Hervorragende Plastifizierungseigenschaften, mit niedriger Plastifizierungstemperatur, besonders geeignet für PVC-Spritzgussprodukte
Nachteile:
- Mögliche Verfärbungsprobleme; einige Produkte können während der Lagerung aufgrund unreifer Rohstoffauswahl und Formulierung rot werden
Technologie
- Es können Ausfällungsprobleme auftreten. Im Vergleich zu Bleistabilisatoren und Organozinnstabilisatoren neigen Ca-Zn-Stabilisatoren stärker zur Ausfällung. Um die Ausfällung zu verringern, müssen organische Verbindungen mit höherem Molekulargewicht und höherem Schmelzpunkt ausgewählt werden.
- Eine leichte Plastifizierung kann bei der Zufuhr zu einer Überplastifizierung führen, was bei strengen Verarbeitungsbedingungen einen erhöhten Schmelzdruck, eine verringerte Viskosität und hohe Anforderungen an die Verarbeitungstemperatur zur Folge hat.
